Gewisse Routen sind hier mit der Zeit zu echten Favoriten geworden. Andere gewannen an Beliebtheit, da die Radfahrer immer wieder davon schwärmten, nachdem sie auf diesen bei Gruppenfahrten, Rennen oder allseits bekannten Radsportevents gefahren waren. In den letzten Monaten gab es wieder einige sehr beliebte Routen auf ROUVY, die Radfahrer immer wieder gerne gefahren sind, sei es, weil es ein ganz bekannter Berganstieg war, eine legendäre Rennstrecke oder einfach nur, weil die schöne Landschaft dafür sorgte, dass sich eine Indoor-Einheit viel weniger nach einem Indoor-Training anfühlt.
Kurze Zusammenfassung
Die folgenden Routen auf ROUVY fahren die Radfahrer aktuell immer wieder sehr gerne:
Strade Bianche, in der Provinz Siena, in der Toskana, in Italien
Pico del Teide, auf Teneriffa
Tour of Flanders, die Anstiege über Kopfsteinpflaster in Belgien
Paris–Roubaix und Trouée d’Arenberg, in Frankreich
Liège–Bastogne–Liège, in den Ardennen in Belgien
RideCymru im Eryri Nationalpark, in Wales
Buffalo Valley in den Grand Tetons, in Wyoming
Giro d’Italia Route nach Bormio, in Italien
Lucca nach Pisa, in Italien
Stilfser Joch von Prato aus gefahren, in Italien
Übersetzung: Heike Hardt
An einem Tag fährst du über das berüchtigte Kopfsteinpflaster bei Paris–Roubaix. Am nächsten Tag erklimmst du die Vulkangebiete auf Teneriffa oder fährst kurz vor einer Etappe des Giro d'Italia in Richtung des schiefen Turms von Pisa. Einige dieser Routen sind aufgrund ihrer Radsportgeschichte sehr bekannt. Andere sind hier in der Community deshalb so beliebt, weil man sie durch Rennen, Gruppenfahrten, Challenges oder einfach als Empfehlung kennengelernt hat. Man kann gut nachvollziehen, warum die Radfahrer diese Routen immer wieder gerne fahren.
1. Strade Bianche: Der Gravel-Klassiker der Toskana
Die Strade Bianche gehört zwar nicht zu den traditionellen Klassikern des Nordens. Aber im Rennkalender gehört dieses Event zu den beliebtesten Eintagesrennen. Und auf ROUVY gehört Strade Bianche zu einer der am meisten als Rennen befahrenen Routen. Weiße Schotterstraßen, sanft dahingleitende toskanische Hügel und die Zielgerade in Siena verleihen der Route ein völlig anderes Flair als all die Monumente über legendäres Kopfsteinpflaster.
Hier fährst du auf den letzten 20 km der Strade Bianche Route, von Poggio alle Corti bis nach Siena, wo die Fahrer direkt ins Zentrum der Stadt einbiegen. Sanfte toskanische Hügel und die legendären weißen Schotterabschnitte gehen den steilen Anstiegen durch enge Gassen voraus, die die Fahrer unter dem Torbogen hindurch zum entscheidenden Anstieg der Via Santa Caterina und zum Ziel auf der Piazza del Campo führen. Das Video wurde am Renntag aufgenommen und daher siehst du dort die Zuschauer an einigen Stellen entlang der Route bis nach Siena, wie sie warten und jubeln.
Oben: Der Teil der Schotterstrecke der Strade Bianche, von Poggio alle Corti nach Siena, mit jubelnden Zuschauern entlang der Route.
2. Radfahren auf Teneriffa: Die Fahrt auf dem Vulkan
Die Insel Teneriffa hat sich wegen des Pico del Teide zu einem Trainingsstandort für viele Profi-Radfahrer entwickelt. Dieser Berg bietet einen langen, gleichmäßigen Anstieg auf vulkanischem Gelände, der sich für das Training eines gleichmäßigen Tempos bestens eignet. Die Straßen führen durch Kiefernwälder, über offene Lavafelder und bieten weite Ausblicke, was recht angenehm während einer langen, aber gleichmäßigen Anstrengung ist. Nun ja, zumindest so lange, bis die Steigungen richtig zu beißen beginnen.
Die Route auf ROUVY des Pico del Teide führt durch die vulkanische Landschaft, deckt aber nicht den kompletten Teide-Anstieg ab. Ein Teil dieser Route hier führt stetig bergauf, geht durch trockenes Lavaterrain, entlang von Bergstraßen und eignet sich somit ideal für Tempotrainings, kontrollierte Ausdauerfahrten oder einfach nur, um sich vorzustellen, man befinde sich in einem Profi-Trainingslager. Dieses Segment führt dich entlang eines Straßenabschnitts, den Wout van Aert für seine Höhentrainingslager nutzt.
Oben, Bildschirmfoto: Wout van Aert vom Team Visma | Lease a Bike veranstaltete eine Gruppenfahrt auf dem Pico del Teide auf Teneriffa mit fast 2.000 Fahrern.
3. Flandern-Rundfahrt
Die Route der Flandern-Rundfahrt ist ein weiterer absoluter Favorit auf ROUVY. Sie ist für ihre schmalen flämischen Straßen, die holprigen Kopfsteinpflasteranstiege und die dichten Menschenmengen entlang der Strecke bekannt. Beim Profi-Rennen sind die Straßen an diesem Tag eng, laut und chaotisch wie bei kaum einem anderen Rennen.
Hier auf ROUVY kannst du den Abschnitt Sint-Denijs-Boekel nach Ronse fahren. Wegen der vielen kurzen Anstiege solltest du dein Tempo entsprechend einteilen. Die Route beginnt am Molenberg in den flämischen Ardennen. Hier triffst du auch schon auf den ersten steilen Anstieg mit dem berüchtigten Kopfsteinpflaster, bevor es in die Marlboroughstraat und weiter auf den gleichmäßig ansteigenden Berendries geht, wo konservatives Fahren wichtiger wird als das Vollgas am Anfang jedes Anstiegs. Weiter geht es über hügeliges Gelände in Richtung Valkenberg, bevor es auf die steilen Hänge des Berg Ten Houte hinaufgeht. Hier können sich deine Beine schon ein wenig ermüdet anfühlen und die Steigungen dann plötzlich so steil, wie das Rot dies im Profil anzeigt.
Oben: Es geht steil bergauf am Berg Ten Houte, einem der zahlreichen Anstiege mit zweistelligen Steigungsprozentsätzen auf diesem Teil der Flandern-Rundfahrt.
4. Paris–Roubaix: die Hölle des Nordens
Paris–Roubaix ist nach wie vor anders, verglichen mit den übrigen Monumenten. Die „Hölle des Nordens“ zeichnet sich durch brutale Kopfsteinpflasterabschnitte, unvorhersehbares Wetter und ein derart unebenes Gelände aus, dass Fahrer, die diese Route in der Realität bewältigen, ihre Wahl der Ausrüstung gut durchdenken und sich manchmal fragen, warum sie überhaupt teilnehmen.
Hier auf ROUVY fährst du den Teil von Haveluy nach Sars-et-Rosières. Von Haveluy aus führt die Straße direkt in die legendäre Trouée d’Arenberg, wo brüchiges Kopfsteinpflaster, tiefe Spurrillen und ständig wechselnde Traktion diesen Abschnitt zu einem der härtesten Kopfsteinpflasterabschnitte im Radsport machen. Nach dem Verlassen des Waldes führt die Straße weiter entlang der offenen landwirtschaftlichen Flächen im Norden in Richtung Sars-et-Rosières. Beim Indoor-Fahren erlaubt das flache Profil ein gleichmäßiges Pedalieren und damit ist diese Route bestens für ein Ausdauertraining geeignet.
Oben: Dies ist ein Teil des berühmten Kopfsteinpflasterabschnitts Trouée d’Arenberg von dem Monument Paris–Roubaix auf ROUVY.
Haben wir dein Interesse für das Fahren auf Kopfsteinpflaster beim Indoor-Training geweckt?
Probiere es aus, fahre auf ROUVY die Routen der Frühjahrsklassiker, wie die Gravel-Route der Strade Bianche, die kurzen Anstiege in Flandern und das raue Kopfsteinpflaster von Paris–Roubaix.
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5. Lüttich–Bastogne–Lüttich: La Doyenne, es ist das älteste der fünf Monumente
Lüttich–Bastogne–Lüttich ist mehr für seine vielen Anstiege in den Ardennen als für einen einzigen großen Anstieg bekannt. Hier auf ROUVY kannst du einen Teil von diesem ältesten Monument fahren. Es geht von Stavelot über den Col du Rosier nach Creppe.
Die Route beginnt in Stavelot in den belgischen Ardennen und schlängelt sich durch bewaldete Täler, bevor es den langen, gleichmäßigen Anstieg des Col du Rosier hinaufgeht. Ab Ruy wird der Anstieg stetig steiler und erfordert über einige Kilometer hinweg deine konstante Anstrengung. Die Straße geht dann Richtung Creppe bergab, wobei offenes und hügeliges Gelände den Druck aufrechterhält. Diese Steigungswechsel sind typisch für Lüttich.
Oben: Der Col du Rosiers, ein bekannter Anstieg beim Rennen Lüttich–Bastogne–Lüttich, dem ältesten Monument.
6. RideCymru im Eryri-Nationalpark
RideCymru ist ein dreitägiges Fahrrad-Event über 400 Kilometer. Es durchquert Wales von Nord nach Süd und führt durch einige der unberührtesten Landschaften des Landes, darunter auch der Eryri-Nationalpark. Auf ROUVY kannst du einen Teil der Etappe RideCymru 2026 | Eryri National Park fahren. Dieser wurde für ein Event genutzt. Manon Lloyd und ihre Follower nutzten die Route für eine der auf ROUVY so beliebten Gruppenfahrten.
Die gesamte RideCymru-Route führt von der Küste bei Llandudno mitten durch Eryri und schlängelt sich durch steile walisische Täler, über Waldwege und exponierte Anstiege, darunter den berühmten Three-Gates-Anstieg bei Dolgellau. Ständig wechselndes Gelände, schmale Straßen und eine Landschaft, die abgelegen und rau wirkt – so könnte man das Event beschreiben.
Oben: Eine gut besuchte Gruppenfahrt unter der Leitung von Manon Lloyd im Herzen von Eryri.
7. Buffalo Valley in den Grand Tetons in Wyoming
Viele Radfahrer schätzen das Buffalo Valley einfach deshalb, weil das Tempo und die Landschaft sich ideal für lange, gleichmäßige Touren eignen. Manche bevorzugen die weiten, offenen Landschaften, einen gleichmäßigen Rhythmus und eine schöne Umgebung – all das, was ideal für Ausdauerfahrten ist. Das Buffalo Valley eignet sich perfekt für diese Art des Radfahrens.
Das Buffalo Valley liegt in der Nähe des Grand-Teton-Nationalparks in Wyoming und folgt dem Snake River bis zum Jackson Lake, unendliche Weiten vor der Kulisse der fernen Gipfel der Tetons. Die Route führt sanft durch Wälder, über offene Wiesen und ruhige Talstraßen – ein Profil, das sich ideal für Recovery-Fahrten, Ausdauer-Einheiten oder gleichmäßiges aerobes Training eignet.
Die Route Buffalo Valley in den Grand Teton in Wyoming wurde kürzlich von unserem Top-UGC-Routen-Creator Devin Walker gefilmt. Sie gehört zu der ROUVY-Challenge zum Thema US-Nationalparks. Genieße hier eine der am besten für gleichmäßige Ausdauerfahrten geeigneten Routen.
Oben: Die bezaubernde Landschaft der Tetons, gefilmt vom Top-UGC-Creator Devin Walker.
8. Nach Bormio entlang des Veltlintals
Die nördliche Lombardei ist eine der Regionen, in denen der Giro d’Italia zu Hause ist. Selbst die Talstraßen sind mit berühmten Giro-Strecken verbunden und führen zum Fuße legendärer Pässe wie dem Stilfser Joch, dem Gavia und dem Mortirolo.
Diese Etappe des Giro d’Italia 2025, Bormio, beginnt in der Nähe von Grosio und führt nach Norden durch Sondalo, Mondadizza, Le Prese und Valdisotto bis zum Ziel in der Bergstadt Bormio. Anstelle eines einzigen steilen Anstiegs steigt die Strecke allmählich durch das Tal an, mit langen sog. False-Flat-Abschnitten, den täuschenden Flachstücken. Es gibt sanfte Steigungen entlang des Flusses Adda sowie Abschnitte des Radwegs Sentiero Valtellina.
Während du durch traditionelle Bergdörfer fährst, eröffnet sich der Blick auf das Tal, und die Berge rücken immer näher, je näher du Bormio kommst. Einige Radfahrer kennen die Straßen rund um Bormio bereits vom Giro, und die schöne Landschaft des Tals macht längeres Indoor-Fahren recht angenehm.
Oben: Die Fahrt durch die traditionellen Bergdörfer beginnt mit weiten Ausblicken über das Tal in Richtung der berühmten mittelalterlichen Stadt Bormio.
9. Von Lucca nach Pisa
Beim Giro d’Italia dreht sich nicht alles um hohe Berge und brutale Bergankünfte. Einige der unvergesslichsten Etappen führen über sanft hügelig verlaufende toskanische Straßen, auf denen die Route durch kleine toskanische Ortschaften verläuft, bevor sie Pisa erreicht.
Solch eine Etappe gab es beim Giro d’Italia 2025 von Lucca nach Pisa. Gestartet wurde in Lucca, dann ging es in südlicher Richtung weiter über Guamo, San Giuliano Terme und Asciano bis nach Pisa, dort kurz entlang des Ufers des Arno und dann zum Ziel. Das Routenprofil ist sanft hügelig, die Route verläuft durch die toskanische Vorgebirgslandschaft, bevor es in Richtung Pisa flacher wird. Die Ziellinie liegt direkt neben dem Schiefen Turm von Pisa.
Diese Route wurde kurz vor dem Start der 10. Etappe des Giro d’Italia 2025 gefilmt, wobei die Straßen bereits für Autos gesperrt waren. Auch auf ROUVY wurde sie unvergesslich, hier fand eines der größten Big ROUVY Races statt.
Oben: Die Fahrt auf ROUVY durch das historische Pisa, vorbei am berühmten Schiefen Turm.
10. Passo Stelvio – Stilfser Joch von Prato aus
Über 48 Serpentinen, die sich den Berghang hinaufschlängeln, geht es auf 25 Kilometern stetig bergauf. Dieser Anstieg auf das Stilfser Joch, der auf jeder Bucket List stehen sollte, hat sich zu einem der bekanntesten Ziele für Bergfahren im Radsport entwickelt.
Die Route Passo Stelvio – Stilfser Joch ab Prato wurde von unserer Top-UGC-Routen-Creatorin Heike Hardt gefilmt und ist wahrscheinlich die schönste Passo-Stelvio-Version auf ROUVY. Der Anstieg führt stetig unter kahlen alpinen Berghängen und hoch aufragenden Felswänden hinauf, bevor er oberhalb der Baumgrenze seine ganze Magie entfaltet, wo schließlich hoch über dem Tal die berühmten oberen Serpentinen erscheinen.
Für Radfahrer, die sich auf alpine Anstiege im wirklichen Leben vorbereiten oder lange Anstiege indoor absolvieren möchten, bleibt dies eine der härtesten und legendärsten Routen auf dieser Plattform. Starte in Prato und fahre einmal diese beliebte Community Route.
Oben: Von Prato hinauf auf das Stilfser Joch – auf ROUVY kannst du diese 48 Serpentinen des legendären Passes fahren.
Darum erfreuen sich diese Routen auf ROUVY immer wieder großer Beliebtheit
Diese Routen sind nicht nur deshalb so beliebt, weil sie anspruchsvoll sind. Zu den beliebten Routen gehören einige brandneue Routen. Sie begeistern durch ihre Landschaft, ihre Atmosphäre, das Tempo und das Gefühl, an einem für die Radsportkultur bedeutungsvollen Ort zu fahren. Radfahrer können hier die Routen des Giro d’Italia und der Frühjahrsklassiker fahren, oder auch Gegenden erkunden, die die meisten normalerweise im echten Leben nie zu sehen bekommen.
Einige dieser Routen sind berühmt, weil fast jeder Radfahrer schon einmal von ihnen gehört hat. Andere sind beliebt, weil sich die Straßen, die Landschaft und das Tempo gut für das Indoor-Training eignen. Wie dem auch sei, es sind Routen, zu denen die Fahrer immer wieder zurückkehren, anstatt sie nur einmal zu fahren und dann zu vergessen.
Fahre die beliebtesten Routen auf ROUVY
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Mit einem Hintergrund von 30 Jahren in der Kreativ- und Schreibbranche verbindet Lauren in ihrer Arbeit für ROUVY ihre Liebe zum Geschichtenerzählen und zum Radsport. Als lebenslange Sportlerin mit fast 40 Jahren Rennerfahrung fuhr sie ein paar Jahre für ein semiprofessionelles Straßenrennteam und erreichte anschließend Podiumsplätze bei nationalen Meisterschaften und UCI World Masters-Events. Außerdem absolvierte sie 2005 das zermürbende Cape Epic und gewann in den frühen 90er Jahren Triathlon-Medaillen. Lauren trainiert seit 2016 ganzjährig auf ROUVY und schreibt mit Leidenschaft, um andere zum Fahren und Entdecken zu inspirieren.