So findest du den perfekten Indoor-Trainer für 2026
Die Wahl eines passenden Indoor-Trainers kann entscheidend dazu beitragen, ob du dieses Sportgerät mit Begeisterung nutzt, oder es nach ein paar Fahrten nur noch Staub ansammelt. Da mittlerweile alles erhältlich ist, von erschwinglichen Rollentrainern, hochgradig realistischen Trainern mit Direktantrieb bis hin zu speziellen Smartbikes, gibt es auch für fast jeden Fahrer und jedes Budget die passende Option.
Kurze Zusammenfassung
Die Wahl des für dich passenden Indoor-Trainers hängt von folgenden Kriterien ab: wie oft wirst du trainieren, was möchtest du dafür zahlen, und möchtest du dafür dein eigenes Fahrrad nutzen? Indoor-Trainer mit Direktantrieb (wie der Wahoo KICKR CORE oder der Garmin Tacx NEO 3M) sind leiser und präziser und daher die beste Wahl für ein regelmäßiges Training. Falls du nicht so oft fährst, sind Rollentrainer eine günstigere und transportablere Option für den Einstieg.
Ermittle vor dem Kauf den Achsenstandard deines Fahrrads und bei Modellen mit Direktantrieb die Kompatibilität der Zahnkranzkassette – vergewissere dich dann auch noch, ob sich der Indoor-Trainer über Bluetooth, ANT+ oder FTMS mit ROUVY verbinden kann.
Preisliche Einordnung:
Einsteiger-Modelle: bis zu 400 €
Mittelklasse-Modelle: 400 € bis 800 € für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis
Premium-Modelle: ab 800 € für Smartbikes und höchste Präzision
Übersetzung: Heike Hardt
Die Herausforderung besteht darin, zu erkennen, welche Funktionen tatsächlich von Bedeutung sind. In diesem Artikel werden die verschiedenen Arten von Indoor-Trainern erklärt, wofür sie konzipiert sind und worauf du vor dem Kauf achten solltest. Außerdem weisen wir dich auf kompatible Indoor-Trainer hin, die im ROUVY-Onlineshop erhältlich sind, um dir die Wahl deiner Ausrüstung ein wenig zu erleichtern.
Punkt 1 – die Balance zwischen Zielen und Budget
Man neigt leicht dazu, sich in den Vergleich von technischen Daten, Leistungsgenauigkeit und maximalem Widerstand zu vertiefen, doch diese Zahlen sind nur ein Teil von dem, über das du dir Gedanken machen solltest. Bevor du dich mit den verschiedenen Arten von Indoor-Trainern beschäftigst, nimm dir ein paar Minuten Zeit, um darüber nachzudenken, wie dein Indoor Setup zu deinem Radfahren passt.
Beantworte dir dazu folgende einfache Fragen.
Wie oft werde ich das Indoor Radfahren nutzen?
Werde ich hauptsächlich strukturierte Workouts absolvieren oder eher virtuelle Routen fahren, oder möchte ich einfach nur meine Fitness beibehalten?
Habe ich genug Platz, um meinen Indoor-Trainer an einem Ort stets aufgebaut stehen zu lassen, oder muss ich ihn nach jeder Trainingseinheit wieder abbauen und verstauen?
Möchte ich mein eigenes Fahrrad mit dem Trainer nutzen, oder wäre ein Smartbike für mich die bessere Option?
Wie viel Geld möchte ich ausgeben, inklusive Zubehör wie Trainer-Matte, Ventilator und Kassette?
Die Antworten auf diese Fragen grenzen die Auswahl in der Regel recht schnell ein.
Ein Indoor-Trainer, der für ein paar Fahrten in der Woche ideal geeignet ist, wird möglicherweise nicht die beste Wahl darstellen, falls du planst, lange Ausdauertrainingsfahrten während der Wintersaison zu absolvieren, oder dich auf ein Event oder einen Triathlon vorzubereiten.
Ebenso können das Gewicht und die Eigenschaft, den Trainer leicht transportieren zu können, genauso wichtig sein wie die Präzision der Leistung, falls du den Trainer vor jeder Fahrt aus deiner Abstellecke holen musst.
Es ist auch sehr sinnvoll, sich Gedanken über die Ziele zu machen, die über die unmittelbaren Pläne hinausgehen. Es gibt nicht wenige Radfahrer, die sich einen Indoor-Trainer als Option für schlechtes Wetter gekauft haben, und mussten dann feststellen, dass sie den Trainer das ganze Jahr hindurch nutzen, weil es die einfachste Möglichkeit ist, ein qualitativ gutes Training in eine arbeitsreiche Woche zu integrieren.
Es erweist sich oft als lohnender, sich einen Indoor-Trainer zuzulegen, der auch noch in ein paar Jahren den eigenen Bedürfnissen entsprechen wird, als einfach mal eben die günstigste Option zu kaufen.
Sobald du dich entschieden hast, wie dein Indoor-Trainer für dein Radtraining passend sein wird, wird die Wahl des richtigen Indoor-Trainers viel unkomplizierter.
Punkt 2 – die unterschiedlichen Modelle von Indoor-Trainern
Die Unterschiede der verschiedenen Typen von Indoor-Trainern zu kennen, ist schon mal ein großer Schritt in Richtung der Wahl eines passenden Setups. Obwohl es eine recht große Auswahl an Modellen auf dem Markt gibt, lassen sie sich in eine Handvoll Hauptkategorien einteilen, von denen jede ihre eigenen Stärken und Kompromisse mit sich bringt.
Smarttrainer und klassische Indoor-Trainer – das sind die Unterschiede
Die wichtigste Unterscheidung ist hier, ob der Indoor-Trainer mit Indoor Cycling Apps kommunizieren kann.
Klassische Trainer funktionieren mit manueller Widerstandsregelung. Je nachdem, ob dein Training leichter oder anstrengender sein soll, musst du den Widerstand selbst regeln. Sie sind einfach, erschwinglich und für ein gleichmäßiges Indoor-Training völlig ausreichend. Sie bilden keine Steigungen ab und sind für Workouts und zum Fahren von virtuellen Routen nicht geeignet.
Smarttrainer verbinden sich mittels Bluetooth oder ANT+ mit Apps wie ROUVY. Der Widerstand ändert sich automatisch entsprechend dem Gelände – auf langen alpinen Anstiegen, auf hügeligen Landstraßen und auch bei den strukturierten Intervalleinheiten. Und genau diese Interaktion trägt dazu bei, dass das Radfahren so viel mehr Spaß macht. Es ist auch der Grund, warum für viele Radfahrer Smarttrainer zur ersten Wahl geworden sind.
Klassischer Rollentrainer
Bei den klassischen Rollentrainern, den sog. Wheel-on-Trainern, wird das Hinterrad in den Trainer fest eingespannt, wobei dann eine Rolle gegen den Hinterreifen drückt.
Die größten Vorteile, die diese Trainer bieten, sind der günstige Preis, sie lassen sich gut transportieren und haben einen unkomplizierten Aufbau. Sie sind oftmals recht gut für den Anfang geeignet, falls du ein Einsteiger des Indoor-Radfahrens bist oder nur gelegentlich Indoor Rad fährst.
Als Nachteile seien hier genannt, dass sie allgemein beim Fahren lauter sind als Indoor-Trainer mit Direktantrieb, dass der Verschleiß von Reifen unvermeidbar ist, und dass die Präzision bezüglich der Leistung tendenziell geringer ist. Ein gleichmäßiger Reifendruck und eine gleichmäßige Rollenspannung haben dabei einen größeren Einfluss auf das Fahrerlebnis.
Falls du nach einer erschwinglichen Möglichkeit für den Einstieg suchst, können klassische Rollentrainer schon eine sinnvolle Option darstellen.
Indoor-Trainer mit Direktantrieb
Die Indoor-Trainer mit Direktantrieb haben sich zum Standard für das Indoor-Radfahren herauskristallisiert.
Anstatt das Hinterrad des Fahrrads in den Trainer zu klemmen, baut man hier das Hinterrad komplett aus und montiert das Fahrrad direkt auf den Trainer. Dadurch, dass es keinen Reifenkontakt mehr gibt, wird das Fahren geräuschermer, die Messung der Leistung präziser und der Wechsel bei der Widerstandssteuerung geschmeidiger.
Falls du mehrere Stunden pro Woche Indoor fährst, ist der Unterschied deutlich spürbar. Lange Anstiege fühlen sich gleichmäßiger an, das jeweilige Tempo bei den Intervalleinheiten lässt sich leichter regeln und der Trainer reagiert natürlicher auf jede Änderung bei den Steigungen.
Zu den beliebten Modellen zählen der Wahoo KICKR CORE, der Garmin Tacx NEO 3M, der Elite Direto XR, der JetBlack Victory und der Zwift Ride mit Wahoo KICKR CORE. Viele davon sind über den ROUVY-Onlineshop erhältlich. Damit wird die Auswahl von Hardware vereinfacht, da diese vollständig mit der Plattform kompatibel ist.
Obwohl sie teurer als Rollentrainer sind, bieten Modelle mit Direktantrieb die beste Mischung aus Fahrqualität, Leistung und langfristigem Nutzen für alle, die regelmäßig Indoor trainieren möchten.
Freie Rollentrainer
Die freien Rollentrainer, die sog. Rollers, bieten ein doch sehr unterschiedliches Fahrerlebnis.
Da hier das Fahrrad nirgendwo an dem Trainer befestigt ist, musst du während der gesamten Fahrt eigenständig dafür sorgen, dass du im Gleichgewicht bleibst. Das fördert die Fähigkeiten für das Handling deines Fahrrads, verlangt nach gleichmäßigen Pedalumdrehungen und erfordert deine volle Aufmerksamkeit.
Diese Trainer sind gut für ein Warm-up vor Rennen geeignet, zur Verbesserung der Fahrtechnik oder als Abwechslung für eine kürzere Trainingseinheit. Harte Intervalle und sehr steile virtuelle Anstiege sind mit einigen freien Rollentrainern möglich, aber sie sind im Allgemeinen weniger für lange, hochintensive Workouts geeignet, als dies der Fall bei Trainern ist, auf denen das Fahrrad befestigt wird.
Für viele Radfahrer sind freie Rollentrainer nur eine Ergänzung ihrer Indoor Ausrüstung, aber nicht der Ersatz für einen Smarttrainer.
Smartbikes
Smartbikes sind eine Kombination aus Fahrradrahmen und Trainer, verbaut zu einer Einheit und ausschließlich für das Indoor Training entwickelt und gebaut.
Hierbei ist es weder erforderlich, das eigene Fahrrad zu montieren, noch eine Kassette passend für den Einbau bereitzuhalten. Ebenso entfallen Überlegungen zur Kompatibilität des Antriebsstrangs, des sogenannten Drivetrains. Die Anpassungen an die Sitzposition sind schnell erledigt, die Widerstandsregelung ist äußerst präzise und die Nutzung durch unterschiedliche Fahrer ist unkompliziert, was Smartbikes besonders attraktiv für Haushalte macht, in denen mehr als eine Person Rad fährt.
Sie sind auch bei Radfahrern beliebt, die einen speziellen Trainingsraum zur Verfügung haben und dort ein Setup bevorzugen, das jederzeit einsatzbereit ist.
Die Nachteile sind die höheren Anschaffungskosten sowie der hierfür nötige Platzbedarf. Allerdings sind sie für überzeugte Indoor Radfahrer oftmals doch die komfortabelste Lösung, die es gibt.
⏩ Falls du dich noch in der Entscheidungsphase befindest, schau dir doch mal unseren Blog-Artikel über die besten Indoor Fahrradtrainer für 2026 an. Dort werden die neuesten Rollentrainer, Trainer mit Direktantrieb und Smartbikes im Detail miteinander verglichen.
Punkt 3 – die Kompatibilitäts-Checkliste
Die Frage bezüglich der Kompatibilität wird beim Kauf eines Indoor-Trainers oftmals ganz leicht übersehen, obwohl dies dann auch einen der häufigsten Gründe für spätere Frustration darstellt. Sich vor dem Kauf ein paar Minuten Zeit nehmen, um sein Fahrrad diesbezüglich zu überprüfen, kann im Nachhinein viel Zeit und Kosten sparen.
Die Standards bezüglich Achsen und Befestigung
Nicht jedes Fahrrad passt von Hause aus auf jeden Indoor-Trainer.
Moderne Fahrräder verwenden entweder Schnellspanner oder Steckachsen, wobei es mehrere Steckachsengrößen gibt. Die meisten Indoor-Trainer unterstützen die gängigen Standards, für einige ist jedoch ein Adapter erforderlich, der entweder im Lieferumfang enthalten ist oder separat gekauft werden muss.
Bevor du die Bestellung aufgibst, überprüfe sowohl den Achstyp deines Fahrrads als auch die Kompatibilitätsliste des Herstellers von dem Indoor-Trainer. Das ist recht einfach zu erledigen, kann aber unangenehme Überraschungen verhindern, wenn dann dein neuer Indoor-Trainer geliefert worden ist.
Die Kompatibilität bezüglich Kassette und Freilauf
Falls du dir einen Trainer mit Direktantrieb kaufst, musst du in der Regel eine passende Kassette einbauen, bevor du fahren kannst.
Die Kassette sollte mit der Anzahl der Gänge und mit dem Antrieb deines Fahrrads übereinstimmen, um so ein geschmeidiges und zuverlässiges Schalten zu gewährleisten. Es lohnt sich außerdem zu schauen, welche Art von Freilaufkörper im Indoor-Trainer verbaut ist, insbesondere falls du die neueren Antriebe von Shimano, SRAM oder Campagnolo nutzt, da für einige davon möglicherweise ein anderer Freilauf erforderlich ist.
Falls du dir hier nicht sicher bist, die meisten Händler und Hersteller stellen ihre Listen zur Kompatibilität zur Verfügung. Im ROUVY-Onlineshop sind die von den einzelnen Indoor-Trainern unterstützten Antriebssysteme übersichtlich aufgelistet.
Sollte es zunächst so aussehen, als ob dein Fahrrad nicht perfekt passen würde, gehe erst einmal nicht davon aus, dass es nicht funktionieren wird. Viele Probleme bezüglich der Kompatibilität können durch einfache Anpassungen oder mit Zubehörteilen gelöst werden. Weitergehende Informationen hierzu findest du auf unserer Seite bezüglich Fragen zur Kompatibilität von Indoor-Trainern und Fahrrädern.
Die Reifen und die Größe des Laufrads
Dieser Punkt der Checkliste betrifft vor allem die Nutzer von Rollentrainern.
Ein speziell für Indoor-Trainer gefertigter Reifen ist darauf ausgelegt, der zusätzlichen Hitze und Reibung, die beim Indoor-Fahren entsteht, standzuhalten. Das reduziert den Geräuschpegel und die Abnutzung im Vergleich zu einem normalen Rennradreifen. Falls du deinen Rollentrainer regelmäßig nutzt, lohnt sich diese Anschaffung.
Du solltest auch auf jeden Fall überprüfen, ob deine Laufradgröße passt. Die meisten modernen Rollentrainer sind für die gängigen Radgrößen von Rennrädern und Gravelbikes ausgelegt, aber es ist dennoch recht sinnvoll, dies vor dem Kauf abzugleichen.
Falls etwas auf den ersten Blick nicht kompatibel aussieht, gehe erst einmal nicht davon aus, dass dein Fahrrad nicht passt. In vielen Fällen liegt die Lösung einfach darin, einen anderen Adapter, eine andere Kassette oder einen anderen Freilauf einzubauen.
Die modernen Smarttrainer kommen mit einer langen Liste von Funktionen daher, aber nicht alle werden dein Fahren spürbar beeinflussen.
Konnektivität
Eine zuverlässige Konnektivität sorgt dafür, dass dein Indoor-Trainer und die Radsport-App ohne Unterbrechung zusammenarbeiten.
Bluetooth und ANT+ sind die am weitesten verbreiteten Standards und werden von der überwiegenden Mehrheit der Smarttrainer, Smartphones, Tablets und Fahrradcomputer unterstützt. Viele der neueren Trainer unterstützen zudem FTMS (Fitness Machine Service), das eine standardisierte Möglichkeit für Apps bietet, den Widerstand auf kompatiblen Geräten zu steuern.
Einige Premium-Trainer verfügen zudem über eine WLAN-Verbindung, was in Haushalten, in denen mehrere Bluetooth-Geräte um die Bandbreite konkurrieren, eine stabilere Verbindung bieten kann.
Widerstandsregelung
Verschiedene Trainer erzeugen den Widerstand auf unterschiedliche Weise.
Einsteiger-Modelle nutzen häufig Magnet- oder Flüssigkeitswiderstandsregelung, während Smarttrainer auf eine elektronisch gesteuerte Widerstandsregelung setzen, bei der sich der Widerstand automatisch anpasst, wenn sich Änderungen auf der Route ergeben oder das Workout zum nächsten Intervall wechselt.
Ohne dich weiter auf die Technologie selbst zu fokussieren, solltest du eher darüber nachdenken, wie du dein Indoor-Fahren gestalten möchtest. Wenn du ROUVY nutzt, um reale Routen zu fahren oder um strukturierte Workouts zu absolvieren, bietet die elektronisch gesteuerte Widerstandsregelung ein viel interaktiveres Erlebnis, da der Trainer automatisch auf Änderungen des Geländes und der Belastung reagiert.
Präzision der Leistungsmessung
Die Genauigkeit der Leistungsmessung wird umso wichtiger, je strukturierter dein Training wird.
Falls du einfach nur zur Erhaltung deiner Fitness fährst, wird eine kleine Ungenauigkeit bei der angezeigten Leistung deinen Fahrspaß wahrscheinlich nicht beeinträchtigen. Falls du hingegen Trainingspläne absolvierst, Leistungen vergleichst oder Online an Rennen teilnimmst, ist eine konsistente Leistungsmessung bezüglich des Tempos und der Erfassung des Fortschritts wesentlich bedeutsamer.
Glücklicherweise sind die heutigen Smarttrainer der Mittel- und Oberklasse deutlich genauer als frühere Generationen, sodass man zuverlässige Leistungsdaten erhält, ohne dafür das teuerste Modell kaufen zu müssen.
Geräuschpegel
Die Geräusche, die ein Indoor-Trainer macht, werden leicht außer Acht gelassen, so lange, bis man die erste lange Fahrt Indoor macht.
Rollentrainer verursachen in der Regel die meisten Geräusche, da die Rolle gegen den Reifen drückt. Trainer mit Direktantrieb sind deutlich leiser und daher die bessere Wahl, wenn du in einem Mehrparteienhaus wohnst, früh morgens trainierst oder dir deinen Wohnraum mit anderen teilst.
Eine gute Trainer-Matte macht einen lauten Indoor-Trainer zwar nicht geräuschlos, hilft aber dabei, Vibrationen durch den Boden zu reduzieren und schützt gleichzeitig den Untergrund.
Punkt 5 – die Kompatibilität der App für das beste Fahrerlebnis auf ROUVY
Die technischen Daten eines Indoor-Trainers sind nur ein Teil des Ganzen. Um das Indoor Radfahren optimal nutzen zu können, muss deine Hardware außerdem zuverlässig mit der von dir verwendeten App kommunizieren.
Die meisten modernen Smarttrainer arbeiten nahtlos mit ROUVY zusammen und passen den Widerstand automatisch an die jeweilige Route oder das Workout an. Vor dem Kauf lohnt es sich dennoch, die aktuelle Kompatibilitätsliste zu überprüfen, um sicherzustellen, dass dein Indoor-Trainer vollständig unterstützt wird. Auch die erforderliche Firmware sollte auf dem neuesten Stand sein.
Falls du bereits einen klassischen Trainer besitzt, musst du diesen nun nicht unbedingt ersetzen. Indem du einen Geschwindigkeitssensor montierst, und idealerweise auch Sensoren für die Trittfrequenz und Herzfrequenz nutzt, kannst du so weiterhin viele Funktionen von ROUVY nutzen. Währenddessen kannst du dann entscheiden, ob ein zukünftiges Upgrade sinnvoll ist.
Punkt 6 – die Preisklassen: unterschiedliche Modelle in verschiedenen Kategorien
Indoor-Trainer sind in fast jeder Preisklasse erhältlich. Die Entscheidung, wie viel du ausgeben möchtest, ergibt sich meist daraus, wie regelmäßig du den Indoor-Trainer nutzen wirst und welche Funktionen für dich am wichtigsten sind.
Einstiegsklasse (bis zu 400 €)
Indoor-Trainer der Einstiegsklasse sind ideal, falls du noch neu im Indoor-Radfahren bist oder nur gelegentlich trainieren möchtest. In dieser Preisklasse sind klassische Rollentrainer (Wheel-on-Trainer) weit verbreitet, obwohl mittlerweile auch einige Smarttrainer der Einstiegsklasse hier erhältlich sind. Sie bieten eine erschwingliche Möglichkeit, Indoor aktiv zu bleiben, ohne eine große Anfangsinvestition tätigen zu müssen.
Mittelklasse (400 € – 800 €)
In dieser Preisklasse finden viele Radfahrer einen Indoor-Trainer mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Diese Indoor-Trainer bieten einen leiseren Betrieb, eine genauere Leistungsmessung, einen automatisch geregelten Widerstand und sind vollständig kompatibel mit Apps wie ROUVY. Falls das Indoor Training voraussichtlich ein fester Bestandteil deines Trainings werden wird, ist diese Kategorie ihr Geld absolut wert.
Premiumklasse (ab 800 €)
Trainer mit Direktantrieb und Smartbikes der Premiumklasse sind für Radfahrer konzipiert, die viel Zeit mit Indoor fahren verbringen. Sie bieten die höchste Präzision, ein ausgefeiltes Fahrgefühl und stellen zusätzliche Funktionen wie integrierte Bewegungssimulation, schnellere Reaktionszeiten oder integrierte Bedienelemente zur Verfügung. Der Kauf stellt eine erhebliche Investition dar, kann allerdings lange Trainingseinheiten spürbar angenehmer machen.
Der Indoor-Trainer, der zu deinem Fahrstil passt
Mit all den Informationen solltest du nun eine klare Vorstellung davon haben, welche Art von Indoor-Trainer zu deinem Fahrstil passt. Im ROUVY-Onlineshop kannst du die kompatiblen Modelle vergleichen, um herauszufinden, welches am besten zu deinem Fahrrad, deinen Zielen und deinem Budget passt.
Punkt 7 – das Setup für deinen Indoor Trainingsbereich
Der Indoor-Trainer selbst ist nur ein Teil einer komfortablen Einrichtung für das Training zu Hause.
Eine gute Belüftung, ausreichend Platz rund um das Fahrrad und ein stabiler Untergrund können einen größeren Unterschied machen, als du dir vielleicht vorstellen kannst. Ein leistungsstarker Ventilator ist eine der besten Investitionen, die du tätigen kannst, insbesondere für längere oder intensivere Trainingseinheiten. Eine Trainer-Matte dämpft Vibrationen, schützt den Boden und sorgt für mehr Stabilität deines Setups.
Eine kleine Änderung mit großer Wirkung war für mich, meinen großen Bildschirm tiefer zu stellen. Er steht jetzt näher am Boden, sodass ich leicht nach unten schaue statt ständig den Kopf zu heben. Auf längeren Fahrten fühlt sich das viel angenehmer an.
Falls du deinen Indoor-Trainer aufgebaut stehen lassen kannst und er jederzeit startklar ist, fällt damit eine weitere Hürde für das Training weg. Es ist deutlich leichter, eine kurze Trainingseinheit einzuschieben, wenn das Einzige, was noch zu tun bleibt, darin besteht, sich einfach auf den Fahrradtrainer zu setzen.
Punkt 8 – nach dem Kauf: das Setup und die Kalibrierung
Bevor du deine erste Fahrt startest, nimm dir ein paar Minuten Zeit, um alles korrekt einzurichten.
Installiere alle vom Hersteller empfohlenen Firmware-Updates, verbinde deinen Trainer mit ROUVY und befolge gegebenenfalls die Anweisungen zur Kalibrierung. Viele moderne Smarttrainer müssen nicht laufend kalibriert werden, aber es lohnt sich dennoch, die Hinweise des Herstellers zu beachten.
Sobald das erledigt ist, nimm dir etwas Zeit, um deine Sitzposition, die Platzierung des Lüfters und die Höhe des Bildschirms richtig einzustellen. Kleine Anpassungen können hier einen überraschend großen Unterschied beim Komfort ausmachen, insbesondere bei längeren Fahrten.
SO WIRD DER INDOOR-TRAINER VERBUNDEN
Es sind ein paar einfache Schritte von der Montage deines Fahrrads für das Indoor-Radfahren bis zur korrekten Verbindung mit der ROUVY-App.
Die Wahl eines Indoor-Trainers muss deinen Anforderungen entsprechen
Die Wahl eines Indoor-Trainers muss nicht kompliziert sein. Sobald du dich entschieden hast, wie du fahren und trainieren möchtest, wird die richtige Auswahl in der Regel viel klarer.
Für gelegentliche Indoor-Einheiten reicht möglicherweise ein klassischer Rollentrainer völlig aus. Falls Indoor-Radfahren zu einem festen Bestandteil deiner Trainingsroutine wird, liefert ein Trainer mit Direktantrieb wahrscheinlich das beste Verhältnis aus Fahrqualität, Präzision und langfristigem Nutzen. Und wenn du dann noch den Komfort eines speziellen Setups schätzt, das jederzeit fahrbereit dasteht, dann ist die Entscheidung für ein Smartbike kaum zu übertreffen.
Wofür auch immer du dich entscheidest – das Ziel bleibt gleich: ein Setup, das es dir leicht macht, regelmäßig trainieren zu können, ein Fahrerlebnis zu haben, das du genießen kannst und die Möglichkeit, das ganze Jahr über deinen Radsport ausüben zu können.
Starte deine erste Fahrt
Sobald dein Indoor-Trainer aufgebaut ist, suche dir eine Route aus, die für dich eine Motivation darstellt, sie zu fahren. Das kann die Vorbereitung auf ein Event sein, die Erkundung einer Gegend, wo du schon immer mit dem Rad fahren wolltest, oder einfach nur eine Fahrt, die gerade in deine arbeitsreiche Woche passt. Das Wichtigste ist, den ersten Schritt zu machen – anzufangen!
Mit einem Hintergrund von 30 Jahren in der Kreativ- und Schreibbranche verbindet Lauren in ihrer Arbeit für ROUVY ihre Liebe zum Geschichtenerzählen und zum Radsport. Als lebenslange Sportlerin mit fast 40 Jahren Rennerfahrung fuhr sie ein paar Jahre für ein semiprofessionelles Straßenrennteam und erreichte anschließend Podiumsplätze bei nationalen Meisterschaften und UCI World Masters-Events. Außerdem absolvierte sie 2005 das zermürbende Cape Epic und gewann in den frühen 90er Jahren Triathlon-Medaillen. Lauren trainiert seit 2016 ganzjährig auf ROUVY und schreibt mit Leidenschaft, um andere zum Fahren und Entdecken zu inspirieren.